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Bornemann GmbH kommt nach Wermelskirchen Geschäftsführer Michael Wisniewski zieht im Sommer mit 20 Mitarbeitern der Firma Bornemann nach Wermelskirchen ins Industriegebiet Ostringhausen. Damit endet in Remscheid eine fast 50-jährige Firmentradition.
"Alle Behördenvertreter haben mir Zustimmung signalisiert." Also
investierte die Firma viel Geld in Planungen und Anträge. Doch Mitte
2007 sei - Wisniewski: "Ohne erkennbare Gründe" - die Stimmung im
Bauamt gekippt: Im September wurde deutlich, dass Landschaftsschutz dem
Vorhaben entgegen steht.
Fortan orientierte er sich nach Wermelskirchen, wo ihm das
Rathaus gleich ein "Filetstück" anbot. Die Alternativen der Remscheider
Wirtschaftsförderung in Hasten und Bergisch Born konnten nicht
mithalten.
"Wir bedauern sehr, dass wir nicht konkurrieren konnten", sagt
Remscheids Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein. Und bestreitet, dass es
ausschließlich positive Signale gegeben hätte: "Wir hatten mit dem
Bauvorhaben immer Schwierigkeiten."
Das endgültige Aus sei aus Düsseldorf gekommen. Das Grundstück
liege nicht nur im Landschaftsschutzgebiet, sondern auch in einem
"regionalen Grünzug". Solche zusammen hängenden Grünflächen seien
geschützt. "Wir haben uns wirklich Mühe gegeben", betont Sonnenschein.
"Aber da war nichts möglich."
BORNEMANN GMBH
- FIRMA
Die Anfänge des mittelständischen Unternehmens lagen in der
Graviertechnik. Inzwischen sind Fräs- und Erodiertechnik sowie
Laserbeschriftung hinzu gekommen, außerdem die Herstellung spezieller
Werkzeuge. Kunden sind die Automobil-, Werkzeug und Werbebranche.
- Weitere Infos: www.gravur.de © rga-online
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