WiR: Stadt foppt die Firmen Die Firma Hudora zieht nach Mixsiepen, weil sich an der Blume nichts tut. Die Autohäuser Aurego und Reiferscheid, die eigentlich an der B 229 bauen wollten, wandern deshalb aus. Und auch die Firma Bornemann zieht es von der Dicken Eiche in die Ferne, weil sie dort nicht wie versprochen bauen darf.
Glaubt man den Protagonisten der Wählergemeinschaft
WiR, sind Szenarien wie diese nicht aus der Luft gegriffen. Im
Gegenteil, sagen Wieland Gühne und Roland Kirchner: Mangels
Planungssicherheit trügen sich eine Reihe von Unternehmen längst mit
dem Gedanken, die Stadt zu verlassen.
Dafür verantwortlich sei vor allem das Hin und Her um das
Gewerbegebiet an der Lüttringhauser Blume. Klarheit verlangen Gühne und
Kirchner aber auch für das kleine Gewerbegebiet Mixsiepen. Denn, sagen
die WiR-Männer und berufen sich auf gut unterrichtete Kreise: Obgleich
die Politik für den Bau von zwei Autohäusern votiert habe, verfolge die
Stadt dort weiter den Plan für einen Baumarkt. Oder aber für ein großes
Unternehmen, dem an der Blume die Zeit davon laufe. Hudora nämlich.
Von der Stadt verschaukelt wähnt sich unterdessen auch der Chef
der Firma Bornemann in Dicke Eiche. Denn das Unternehmen mit 22
Mitarbeitern will investieren. Doch hinter der zunächst in Aussicht
gestellten Genehmigung für einen Neubau stehe nun überraschend ein
Fragezeichen. Und das womöglich nur, weil die Stadt wenige Meter weiter
ein Wohnbaugebiet ausweisen wolle. Das, sagt die WiR, lasse sich mit
Gewerbe in der Nachbarschaft freilich weniger gut vermarkten.
Um Bornemann zu halten, hat die WiR in der CDU einen
Mitstreiter gefunden. Auch die Christdemokraten wollen, dass die Firma bald
bauen kann. Denn die Zeit drängt: Im Vertrauen auf eine baldige
Baugenehmigung seien längst neue Maschinen bestellt worden. Und im
Erdreich der Wiese hat die EWR bereits neue Stromleitungen verlegt. Für
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